Unter dem diesjährigen Motto "Mobilität im Wandel" bietet das Landeshauptarchiv an diesem Tag der offenen Tür wieder ein umfangreiches Programm. 

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Vortrag von Herrn Udo Liessem, Bendorf Der Vortrag stellt eine frühe, aber weithin unbekannte Residenzanlage am oberen Mittelrhein in den Mittelpunkt: das Philippsburg genannte Schloss in Braubach, hauptsächlich zwischen 1568 und 1571 als Residenzschloss von den Landgrafen von Hessen erbaut. Dieses Schloss ist ? im Gegensatz zum kurtrierischen Residenzschloss in Ehrenbreitstein, das ebenfalls Philippsburg genannt wurde ? weitgehend erhalten und liegt am südlichen Ende von Braubach. In seinem Vortrag wird Herr Liessem nicht nur die Baugeschichte, sondern auch die Entwicklung in den folgenden Jahrhunderten und die heutige Nutzung des Schlosse thematisieren. So fielen beispielsweise die starken Befestigungsbauten dem Bau der Eisenbahnanlagen zum Opfer. Im 19. Jahrhundert wurde im eigentlichen Schlossbau eine Gaststätte eingerichtet, und heute wird das Schloss u.a. als Europäisches Burgeninstitut mit angeschlossenem Archiv genutzt. Bemerkenswert sind zudem der jüngst restaurierte, nach französischem Vorbild gestaltete Renaissancegarten von 1576/77 oder die Mischbauweise des Schlosses mit Sockelgeschossen aus Bruchstein und darauf aufgebauten Fachwerkbauten.

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Film von 1944; Uraufführung 1952 in Berlin (Bundesarchiv - Filmarchiv) Einführung: Gisela Müller, Referatsleiterin im Bundesarchiv Auch früher schon gehörte sportliche Betätigung zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Die beiden Freunde Heiner (verheiratet mit Nora) und Florian (ledig und frei) lieben das Paddeln und beschließen, die Mosel von Trier nach Koblenz mit einem Faltboot hinunter zu fahren. Dabei werden sie von Heiners Schwester Monika begleitet. Die drei treffen unterwegs ein junges Paar, für das die Reise auf dem Fluss eine Art Prüfung vor einer festeren Bindung ist. Wer wie mit wem verbandelt ist, bleibt zunächst unklar und eröffnet Spielraum für Verwicklungen. Regie bei dieser ?Liebeskomödie? führte Roger von Norman, es spielen Eva-Maria Meinecke, Jaspar von Oertzen, Ruth  Burchhardt, Martin Urtel u. a. Auch der Pudel ?Taps? ist dabei.  Der Film wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe der drei Koblenzer Archive zur BUGA gezeigt.

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"Ein Bildgesang auf den Rhein, eine Beschwörung herrlicher Geister"  - in höchsten Tönen lobt der Kinematograph in seiner Ausgabe vom 29. Oktober 1922 den unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Felix Lampe und Dr. Walter Zürn hergestellten (Stumm-)Film. Die Filmemacher und die Produktionsfirma Universum Film AG (Ufa) wagten etwas Neues: Sie kombinierten Bilder für Lehrfilme mit gestellten historischen Spielszenen und Trickaufnahmen. Entstanden ist "ein belehrendes Bild vom Entstehen, vom Lauf und den Mündungen des Rheins", wie in der Vossischen Zeitung am 3. Dezember 1922 zu lesen war. Die Interalliierte Rheinlandkommission untersagte die Vorführung in den besetzten Gebieten des Rheinlands. Frau Martina Werth-Mühl, Referatsleiterin im Bundesarchiv, gibt weitere Hinweise zu diesem besonderen Film aus den Beständen des Bundesarchivs-Fimarchivs.

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Der zweite Behördentag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz beginnt am 6. Oktober 2010 um 9.30 Uhr im Rathaus der Stadt Koblenz. Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Prinzipien und Anforderungen einer geordneten Schriftgutverwaltung. Sie zeigt aber auch, wie die Landesarchive Schriftgut in Archivgut umwandeln und als Kulturgut des Landes verwahren und zugänglich machen. Nachmittags besteht die Möglichkeit einer Führung durch die Räumlichkeiten des Landeshauptarchivs Koblenz. 

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Das Landeshauptarchiv Koblenz zeigt vom 4. Mai  bis zum 26. Juli 2010 zu den üblichen Öffnungszeiten des Archivs eine von Dr. Peter Brommer konzipierte Ausstellung über das "Bistum Trier im Nationalsozialismus aus der Sicht von Partei und Staat".

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Die rheinland-pfälzischen Landesarchive unterstützen die Behörden mit einem breit gefächerten Dienstleistungsangebot in ihrer Aufgabenerledigung mit dem Ziel einer geordneten Schriftgutverwaltung. Neben der Entlastung der Registraturen von Altschriftgut beraten die Landesarchive die Behörden in allen Fragen der Schriftgutverwaltung und begleiten sie bei der Einführung elektronischer Unterlagen. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in das Informations- und Dienstleistungsangebot der Archive für die Verwaltung, zeigt auf, wie die Zusammenarbeit zwischen den Landesarchiven und den staatlichen Behörden effizienter und wirtschaftlicher gestaltet und gemeinsam die Weichen gestellt werden können für ein rechtssicheres und nachvollziehbares Verwaltungshandeln in der elektronischen Umgebung der Zukunft.

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Unter dem Motto "Dem Verborgenen auf der Spur" öffnet das Landeshauptarchiv Koblenz am 7. März 2010 von 14 - 18 Uhr seine Türen für einen  Blick hinter die Kulissen des vielseitigen Archivalltags.

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