Die frühen Jahre am Deutschen Eck: Sehr positive Resonanz

Ende September ist die vielbeachtete Ausstellung „Die frühen Jahre am Deutschen Eck 1946 bis 1956“ in der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zu Ende gegangen.

Als Beitrag der Landesarchivverwaltung und des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz zum 75. Geburtstag des Landes konzipiert, ist es dieser Ausstellung gelungen, die Gründungs- und Anfangsjahre des einst als „Kunstgebilde“ verschrienen Landes in das Interesse der Öffentlichkeit zu rücken. Durch die Vielfalt an dreidimensionalen Exponaten, auch privater Leihgeber, umfangreichem Bildmaterial und Archivalienreproduktionen wurde den zahlreichen Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern der Alltag der Menschen, die diese frühen Jahre geprägt haben, nahegebracht. Und dies mit dem Schwerpunkt auf Koblenz, der Stadt an Rhein und Mosel, die 1946 als Übergangslösung zum Zentrum der Landesgründung ernannt wurde und bis Anfang der 1950er Jahre der Motor der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung war.

Die Ausstellung reiht sich in das in Zusammenarbeit mit weiteren Koblenzer Kultureinrichtungen entstandene Rahmenprogramm zum Landesjubiläum ein. Sie wurde u. a. flankiert von einem Zeitzeugengespräch im Bundesarchiv mit der inzwischen 95 Jahre alten Roswitha Verhülsdonk (von 1972 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages). Höhepunkt war zweifelsohne die von Dörthe Dutt moderierte Modenschau „open air“ vor dem Landeshauptarchiv, tänzerisch und gesanglich begleitet durch Absolventinnen und Absolventen der Schauspielschule Koblenz-Ehrenbreitstein.

Aber ist die Ausstellung wirklich schon zu Ende? Landesarchivverwaltung und Landesbibliothekszentrum beabsichtigen, die Tafeln sowie Filmmitschnitte der Begleitveranstaltungen digitalisiert auf ihren Homepages zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen.

Nach oben