Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861)

Sohn Friedrich Wilhelm III. Künstlerisch und wissenschaftlich hoch begabt, von der deutschen Romantik geprägt. Er ging von der Restaurationspolitik seines Vaters ab. Friedrich Wilhelm VI. vertrat ein christlich-germanisches Staatsideal. (Preußen als seelisch-geistiger Mittelpunkt des erweiterten Heiligen-Römischen Reiches, der preußische König dessen Feldherr neben einem Kaiser aus dem Hause Habsburg). Durch die Berufung des Vereinigten Landtages 1847 versuchte er einen ständischen Staatsaufbau zu verwirklichen, lehnte eine Gesamtverfassung aber ab. Die ihm von der Frankfurter Nationalversammlung angetragene deutsche Kaiserkrone lehnte er ab. Die oktroyierte Verfassung von 1848 wahrte dem König trotz liberaler Konzessionen erhebliche Machtpositionen. Ein schwere Erkrankung machte den König 1858 regierungsunfähig. Seitdem vertrat ihn sein Bruder, der spätere Wilhelm I.

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