Reblaus

Bei der Reblaus (Phylloxera vastatrix) wird zwischen einer unterirdisch und einer oberirdisch lebenden Form unterschieden. Für die Reben sind die Wurzelläuse die eigentlichen Schadensverursacher. Sie stechen mit ihrem Rüssel in die Rebwurzel, um am Saftstrom zu saugen. Die unbegatteten Weibchen legen eine Vielzahl von Eiern, aus denen nach 8 bis 10 Tagen die Jungläuse schlüpfen. 5-6 Generationen sind pro Jahr möglich. Neben diesem ungeschlechtlichen Kreislauf ist die Entwicklung von geflügelten Rebläusen möglich. Aus ihren abgelegten Eieren schlüpfen männliche und weibliche Schädlinge. Im Frühjahr werden aus den Wintereiern der begatteten Weibchen die Maigallenläuse. Erschwert wird die Bekämpfung durch das Auftreten verschiedener Reblausrassen, die unterschiedlich agressiv sind. Die Ausbreitung der Laus erfolgt vor allem durch den Menschen über das Rebholz und die Arbeitsgeräte.

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