Paul von Beneckendorff und Hindenburg (1847-1934)

Nach der Teilnahme an den Kriegen von 1866 und 1870/71 stieg Hindenburg bis zum Kommandierenden General des IV. Armeekorps in Magdeburg auf. 1911 nahm er seinen Abschied. 1914 Oberbefehlshaber der 8. Armee in Ostpreußen. Siege bei Tannenberg und an den Masurischen Seen. Am 19.08. 1916 übernahm er als Chef des Generalstabes des Feldherrn mit Ludendorff die 3. Oberste Heeresleitung. Um die monarchistische Staatsform zu retten, befürwortetete Hindenburg im November 1918 den Übertritt des Kaisers in die Niederlande. Nach dem Waffenstillstand leitete er mit Groener als Nachfolger Ludendorffs den Rückmarsch des Heeres und legte nach Unterzeichnung des Versailler Vertrages sein Kommando nieder. Mit seiner Wahl zum Reichspräsidenten wurde er erneut aus seinem Ruhestand in die Öffentlichkeit zurückgeholt.

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