Napoleon Bonaparte (1769-1821)

Mit dem oberitalienischen Feldzug begann der Aufstieg des Generals. Die Popularität Napoleons ermöglichte den Sturz des Direktoriums am 9./10. November 1799. Die Konsularverfassung vom 17.12. 1799, die ihn zum ersten unter drei auf zehn Jahre bestimmte Konsuln ernannte, war ganz auf die alleinige Machtausübung Napoleons zugeschnitten. 1802 machte er sich zum Konsul auf Lebenszeit. Am 2.12. 1804 krönte er sich zum Kaiser. Der russische Feldzug von 1812 wurde zur Wende der napoleonischen Herrschaft in Europa. Die Befreiungskriege und besonders die Völkerschlacht bei Leipzig (16.-19.10. 1813) führten zum Rückzug Napoleons auf französischen Boden. Am 2.04. 1814 sprach der französische Senat die Absetzung des Kaisers aus. Am 6.04. 1814 dankte Napoleon ab. Mit der Herrschaft der 100 Tage griff er noch einmal nach der Macht und scheiterte durch die Niederlage bei Waterloo am 18.06. 1815. Napoleon wurde auf Lebenszeit auf die englische Insel St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.

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