Montabaur

Kreisstadt des Westerwaldkreises im rechtsrheinischen Teil von Rheinland-Pfalz. Eine um 960 bezeugte Burg gelangte im 11. Jahrhundert an die Erzbischöfe von Trier. Sie wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erneuert und verstärkt und in Erinnerung an den im Kreuzzug 1217 umkämpften Berg Tabor im Heiligen Land "Mons Tabor" genannt. 1227 wird erstmals der Name Muntabur erwähnt. Die am Fuß des Burgbergs entstandene Siedlung wurde 931/49 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1291 Stadtrechte. Die Stadt fiel 1291 Stadtrechte und kam 1866 an Preußen. Nach dem 2. Weltkrieg gehörten der Unterwesterwaldkreis mit drei weiteren Kreisen der ehemaligen Provinz Hessen- Nassau zur französischen Besatzungszone. Aus diesen vier Kreisen entstand 1946 der Regierungsbezirk Montabaur, der 1969 aufgelöst und dem Regierungsbezirk Koblenz angegliedert wurde.

Nach oben