Mainz

Der römische Name Mogontiacum deutet auf eine Kultstätte des keltischen Gottes Mogon oder Mogontiuas hin. Älteste Anlage der Römerzeit war ein Lager für zwei Legionen, die möglicherweise aus einem um 38 v. Chr. angelegten Stützpunkt hervorgegangen sind. Im Jahre 300 wurde Mainz Hauptstadt der römischen Provinz Germania superior. 297 wurde Mainz erstmals als Stadt bezeichnet. Im 13. und 14. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit. Mehrere Reichstage fanden hier statt und Mainz wurde Haupt des 1254 gegründeten Rheinischen Städtebundes. Während der Französischen Revolution bestand von 1792 bis 1793 die Mainzer Republik. Von 1801 bis 1814 war Mainz Hauptstadt des französischen Departements Donnersberg. 1816 wurde es deutsche Bundesfestung. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich Mainz während der Besetzung von den Franzosen 1918 bis 1930 ungehindert räumlich ausdehnen. Seit 1951 Sitz der Regierung und des Landtages ist Mainz mit ca 200.000 Einwohnern die größste Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Nach oben