Karl IV (1316-137)

Sohn König Johanns von Böhmen. Am 11. Juli 1346 wurde Karl im Einvernehmen mit Papst Klemens VI. von fünf Kurfürsten in Rhens zum König gewählt. Den von den Wittelsbachern unterstützten Gegenkönig Günther von Schwarzberg konnte er 1347 ausschalten. 1355 wurde er in Rom zum Kaiser gekrönt. In Deutschland garantierte er die Rechte der Kurfürsten durch die Goldene Bulle und regelte die bis 1806 geltenden Bestimmungen der Königswahl, wobei päpstliche Ansprüche übergangen wurden. Während seiner Regierungszeit konnte er einen deutlichen Ausbau der eigenen Hausmacht erreichen und 1376 schließlich die Wahl seines Sohnes zu seinem Nachfolger durchsetzen.

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