Gemischte Kommission

Mit Verordnung Nr. 57 vom 30. August 1946, mit der das Land Rheinland-Pfalz geschaffen wurde, wurde gleichzeitig eine Gemischte Kommission angeordnet. Sie sollte aus den Mitgliedern der Oberpräsidien Rheinland-Hessen-Nassau und Hessen-Pfalz zusammengesetzt werden und wurde damit beauftragt, die Arbeit der Beratenden Landesversammlung vorzubereiten. Am 3. September wurden die Mitglieder der Gemischten Kommission unter Berücksichtigung der einzelnen Landesteile und der Partei- und Konfessionszugehörigkeit nominiert. Darüber hinaus wurde zur Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfs ein eigener Verfassungsausschuß unter dem Vorsitz von Dr. Süsterhenn (CDU) gebildet. Dieser Unterausschuß tagte vom 21. September bis zum 25. Oktober 1946. Die Gemischte Kommission legte den Verfassungsentwurf des Unterausschußes am 6.12. 1946 unverändert der Beratenden Landesversammlung vor.

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