Friede von Campo Formio

Die seit Juni geführten Friedensverhandlungen zwischen Österreich und Frankreich führten am 17. Oktober 1797 zum Frieden von Campo Formio. Österreich, das zahlreiche Gebietsverluste hinnehmen mußte, wurde durch Napoleon in geheimen Abmachungen zu weitgehenden Zugeständnissen gezwungen, die den Bestand des Reiches betrafen. Unter anderem versprach Österreich sich dafür einzusetzen, daß das linke Rheinufer von Basel bis an die Nette bei Andernach einschließlich des Brückenkopfes bei Mannheim und der Festung Mainz mit Ausnahme der preußischen Besitzungen an Frankreich abgetreten werde. Die darüber hinaus formulierte Absicht beider Mächte, alle deutschen Fürsten, die durch den Friedensvertrag linksrheinische Gebiete verloren, anderweitig zu entschädigen, bedeutete die Anerkennung des "Prinzips der Säkularisation" durch den Kaiser.

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