Französische Besatzung

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges und der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages am 28. Juni 1919 wurde das ganze Gebiet des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz bis auf den Landkreis Altenkirchen, den Norden des Kreises Neuwied und den Osten des Westerwaldkreises von alliierten Truppen besetzt. 1919 rückten die Amerikaner in den östlichen Teil des Regierungsbezirkes Koblenz ein. Vom Frühjahr 1922 bis Januar 1923 übergaben sie das gesamte Gebiet an die französische Militärverwaltung, die seit Ende 1918 den Regierungsbezirk Trier sowie den westlichen Teil des Regierungsbezirks Koblenz besetzt hielt. Im Sommer 1930 kam es zu einer vorzeitigen Räumung aller Besatzungszonen durch Frankreich als Folge der Versöhnungsgespräche zwischen Briand und Stresemann.

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