Friedrich Ebert (1871-1925)

Seit 1889 Mitglied stieg Ebert im 1. Weltkrieg zum maßgeblichen Politiker der SPD auf. Am 9. November 1918 übergab Reichskanzler Prinz Max von Baden Ebert sein Amt. Ebert wirkte besonders auf die Einberufung einer Nationalversammlung hin, die die grundlegenden verfassungs- und gesellschaftspolitischen Entscheidungen treffen sollte. Nachdem die Nationalversammlung Ebert am 11. Februar 1919 zum vorläufigen Reichspräsidenten gewählt hatte, verlängerte der Reichstag 1922 die Amtszeit bis zum 30. Juni 1925. Ebert trug in seiner Amtszeit wesentlich zur Überwindung der innenpolitischen Krisen der Anfangsjahre der Republik bei. Friedrich Ebert starb am 28. Februar 1925.

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